Presseantwort: „Schulden machen, oder lieber schwarze Null“

Der Parteivorsitzende Simon Bärmann hat auf die Presseanfrage bezüglich der Einstellung der PdAD zum Thema „Schulden machen, oder lieber schwarze Null“ wie folgt geantwortet:

Vielen Dank für Ihre Anfrage!

In der Tat, wer sich die Zahlen genauer ansieht, dem fällt auf, Deutschland hat einen horrenden Berg an Schulden. Laut statista.de lagen die Schulden bei etwa 2 Billionen Euro 2016. Das ist im Vergleich zu Amerikas Staatsverschuldung von 22 Billonen US-Dollar 2018 nicht so viel, trotzdem nicht gerade wenig.

Aktuell sinkt die Staatsverschuldung 58 € in der Sekunde. Um Ihre Frage direkt zu beantworten, den Schuldenberg abzubauen, ist eine gute Sache. Besser aber ist es, bevor Schulden abgebaut werden, zuerst Deutschland zukunftsfest zu machen. Denn jetzt haben wir noch die Chance, in schnelles Internet auf dem Land, in die Digitalisierung der Ämter oder ausgebildete Informatiklehrer an Schulen zu investieren, noch sind wir nicht abgehängt.

Die Bundesregierung hat viel zu lange weggesehen – uns geht es ja jetzt angeblich gut. (Trotzdem: Jede*r fünfte lebt in Armut oder bedroht von dieser)

Aber damit es uns auch noch in einigen Jahren gut geht, muss jetzt umgestiegen werden, z.B.: auf erneuerbare Energien.

Viele Arbeitsplätze in Deutschland hängen von endlichen Rohstoffen und alten Technologien, deshalb ist es umso wichtiger, in die bereits genannten zukunftsfesten Technologien zu investieren, Deutschlands Zukunft, Deutschlands Wohlstand und Deutschlands fortbestehen sicher zu machen. Ein Deutschland 5.0 sozusagen.

Außerdem ist es wichtig, viel in bessere Bildung zu investieren, marode Schulen zu sanieren und moderne Schulen zu bauen. Denn in unsere Kinder zu investieren heißt, in unsere Zukunft zu investieren.

Gemeinsam glaube ich, können wir das meistern.

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie sie mir per E-Mail an vorsitzender(at)pdad.de

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