Na, schmeckt’s?

Manche Statistiken schocken einen schon immer wieder, obwohl man den Inhalt eigentlich schon kennt.

  • 800 Millionen Menschen hungern auf dieser Welt
  • 1,5 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln werden weltweit jährlich weggeschmissen
  • Damit könnte man 3,2 Milliarden Menschen ernähren.
  • 40% des in Deutschland produzierten, findet überhaupt keinen Käufer.

Doch wieso werden 40% gar nicht verkauft? Es gibt mehrere Faktoren:

  • Manche Supermärkte schmeißen Lebensmittel schon einige Tage, bevor ihr Haltbarkeitsdatum (MHB) abläuft, weg.
  • 90% der Supermärkte verkaufen keine B-Ware. (Dazu gehören z.B. Karotten, die nicht „normal“ aussehen)
  • Bäcker schmeißen Ware weg, die bis zum Ladenschluss nicht verkauft wird.
  • Das Angebot ist immer größer als die Nachfrage.

Außerdem gibt es noch ein anderes großes Problem, so verwendet Amerika 70% der produzierten Nahrung für Kühe. Würden anstelle Kühe gleichviele Hühner gehalten werden, würden nur 40% der Nahrung für diese gebraucht werden. Und ähnlich sieht das auch in Deutschland aus. Obwohl hier keine genauen Statistiken vorliegen, kann man sagen, dass wir ein Haufen an Lebensmittel für Kühe ausgeben. Dabei produzieren Kühe Methan, den Klimakiller #1. Verzichtet darauf, häufig Kuhfleisch zu essen – das hilft der Umwelt!

Was die PdAD fordert:

  • B-Ware muss verkauft werden. (Zu einem günstigeren Preis)
  • Noch essbare Lebensmittel, die ihr MHB-Datum erreicht haben, an Bedürftige abgeben.
  • Ware, die bis zum Ladenschluss nicht verkauft wurde, an die Tafel oder andere Hilfsangebote abgeben, das freut und hilft vielen!
  • Schluss mit der Massentierhaltung!
  • Schluss mit der Weg-Schmeiß-Gesellschaft.
  • Auf allen Lebensmitteln muss nun neben dem „Mindestens haltbar bis: Siehe (oben).“ noch „Danach meist auch noch verzehrbar.“ stehen.
  • Den Import von Früchten von außerhalb Europas (Erdbeeren, Himbeeren, etc.), die im Sommer hier wachsen, verbieten. Ökologisch nicht vertretbar.

 

Wir müssen uns entschuldigen, im Video sind von 3,6 Milliarden Menschen die Rede, es handelt sich aber um schätzungsweise 3,2 Milliarden Menschen. Außerdem sind es auch keine 1,8 Milliarden Tonnen, sondern „nur“ 1,5 Milliarden Tonnen. Der zuständige Praktikant wurde natürlich sofort gefeuert.

Quelle

 

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