Artikel 23.2

Es gibt einen Artikel in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, welcher sich mit dem Recht auf Arbeit befasst. Dieser Artikel ist fest verankert in den Menschenrechten und wird trotzdem von vielen Ländern missachtet.

So besagt er:


Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten


Während der dritte und vierte Punkt glücklicherweise in unserer Bundesrepublik eingehalten werden, so ist es doch vorallem 23.2, welcher von unserer Regierung missachtet wird.

Ohne Unterschied. Jeder hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Doch die Realität belehrt uns eines besseren: Im öffentlichen Bereich verdienen Frauen durchschnittlich 8% weniger, im privaten Sektor sogar 21,5% weniger, wie diese Statistik belegt.

Wer die Menschenrechte unterschreibt und ratifiziert, darf sich nicht die Rosinen rauspicken! Wir fordern: Recht auf Arbeit, und Recht auf gleiche Bezahlung, unabhängig Geschlecht, Herkunft oder Sexualität, ins Grundgesetz!

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