Antifa – heiligt der Zweck die Mittel?

Versteht mich nicht falsch, der Kampf gegen Faschismus und Ausbeuter-Kapitalismus ist eine noble Sache, nicht jeder hat den Mut auf die Straße zu gehen und gegen rechte Hetze und Propaganda zu demonstrieren; aber heiligt der Zweck die Mittel?

Wir erinnern uns alle zurück, G20-Gipfel in Hamburg: Manche Teile Hamburgs sahen aus, als würde in Deutschland gerade ein Bürgerkrieg stattfinden, gegen den Kapitalismus wurde demonstriert, gegen die Machtbesessenen, gegen was auch immer, eine noble Sache also, oder?

Die Antifa-Demonstranten hatten schnell die Übeltäter gefunden: Die Autos, Mülleimer und Fensterscheiben sind an der sozialen Spaltung, Krieg auf der Welt und dem Machthunger Merkels schuld! Deshalb ist die Antifa sofort zur Tat geschritten, hat diese angezündet, zusammengetreten oder kaputtgeschlagen! Wahre Helden also, die, um den Kapitalismus zu stürzen, Autos von Arbeitern und Arbeiterinnen, Mülleimer der Kommunen und Fensterscheiben von Kleinbetrieben zerstörten. Und klar, wenn man schon die Fensterscheibe des netten Handyladen von nebenan zerstört, dann ist es ja wohl auch nur sinnvoll, im Namen des Antikapitalismus gleich noch alle Smartphones mit zu klauen! (Wer die Ironie in diesem Absatz nicht versteht, ist selber schuld.)

Sag mal spinnt ihr Antifa(nten)?
Ihr kämpft für einen noblen Zweck, seid aber selber nicht besser. Im Namen des Guten ist man nicht automatisch gut! Wer den Grundpfeilern der Gesellschaft, den ArbeiterInnen, das Eigentum kaputt macht, zerstört damit nicht den Kapitalismus, sondern schädigt alleinig dem politisch linken Spektrum! Wer Läden ausraubt ist nicht besser als die heuchlerischen Manager, die wir alle hassen!
Die Antifa sind Teufel im Engelskostüm!

„Wenn der Zweck die Mittel heiligt, dann ist der Zweck unheilig.“

Karl Marx

Herzliche antifaschistische Grüße

Die Partei der Arbeit Deutschlands.

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